De Advendszick kütt –

In diesem Jahr kam sie mit einem bestens aufgelegten Günter Schwanenberg mit seiner Gitarre zu den Mitgliedern und Gästen des HvAK in den Albertus-Magnus-Saal der Residenz am Dom. Mit der gelungenen Auswahl der Lieder und Texte von Henner Berzau, Hans Knipp, Albert Schneider und seinen schönen Ansagen erzeugte Schwanenberg eine wunderbare Adventsstimmung unter den Zuhörerinnen und Zuhörern, die, auch dank des bereitgestellten Textheftes keine Mühe hatten,
der Aufforderung zum Mitsingen nachzukommen. Allergrößtes Vortragstalent entfaltete Günter Schwanenberg beim Vortrag der Geschichte „Der Nikolaus bei der Familie Quanz“ von Jean Jenniches und schuf damit eine unvergleichlich heiter-besinnliche Stimmung, wie man sie wohl nur in Köln antreffen kann.

(Foto: F. Sarling)

Aus der Pause kehrte das Publikum mit einem netten Schokoladennikolaus ausgestattet zurück. Jetzt erschien auch „der hellige Mann“, verkörpert von KUMEDE-Spielleiter Wolfgang Semrau und wurde mit dem Lied „Zinter Klos“ gebührend empfangen. Dieser hellige Mann kam ohne Hans Muff, dafür in Begleitung einer Assistentin, die den Bischofsstab halten durfte, während er aus dem Goldenen Buch vorlas. In einem gereimten Vortrag op Kölsch erinnerte er an das jetzt zu Ende gehende Jahr und ließ die Arbeit im Heimatverein Revue passieren.
Zum Finale holte Günter Schwanenberg Fritz Scheidgen, einen der legendären „Jassemusikante“ aus dem Publikum auf die Bühne und mit einem gemeinsam gesungenen „Kutt joot heim“ endete die besinnlich-heitere Adventsfeier des Heimatvereins Alt-Köln.

Baas Ursula Jünger konnte erfreut feststellen, dass die vor zwei Jahren eingeführte Veränderung des vorweihnachtlichen Treffens vom Publikum angenommen worden ist.

                                                                                                               Friedhelm Sarling

(Foto: F. Sarling)