ALTENHILFE / DIE GUTE TAT

Türkollekte für die Bedürftigen

Heimatverein Alt-Köln feierte - und spendete großzügig für den guten Zweck

Sie sind als musikalische "Trapp-Familie des Bergischen Landes" (aus Ruppichteroth) bekannt, und sie begeisterten die Mitglieder des Heimatvereins Alt-Köln bei der Nikolausfeier im vollbesetzten Festsaal des Senatshotels: Katharina (Querflöte), Magdalena (Violine, Gitarre), Lukas (Blockflöte, Trompete), Raphael (Cello) und Michael (Gesang), zwischen 16 und fünf Jahre, dazwischen krabbelte auch die Jüngste (zweieinhalb) herum. Begleitet wurden sie von den Eltern Johannes und Barbara Kötting, der Onkel Joachim (18) saß am Keyboard, und
das ganze Ensemble leitete Oma Irmgard Weller. Vom tschechischen Choral bis zu Leopold Mozarts "Petersburger Schlittenfahrt" brachte die Familie einen bunten Melodienreigen und traf damit den Geschmack der Besucher.

Dazwischen gab's Wortbeiträge, etwa "De verlorene Wett" (Toni Buhz), "De hellije Naach" (Heinz Thull), "Ne Breef an de Tant Julche"
(Lis Böhle), vorgetragen von Kumede-Nachwuchs Marcel Kross (15)
und Cilli Martins "Wölle Fäddem" (Vortrag: Hermann Hertling). Das Kumede-Sextett unter Leitung von Martin Rücker und Gesangs-
beteiligung von Vereins-Baas Willi Reisdorf rundete den Abend ab, ehe der hellije Mann (Wolfgang Semrau) der Stadt und dem Verein die Leviten las - übrigens musste er ohne Bart agieren: Der wor fott! Die Mitglieder spendeten bei der Türkollekte fleißig zugunsten der Altenhilfe. So kamen 660 Euro zusammen. (vol)

Nikolausfeier 2007
Die Leviten gelesen ohne Bart: Wolfgang Semrau musste beim Heimatverein Alt-Köln mit reduzierter Verkleidung agieren. (Foto: Ohlig)

Kölnische Rundschau vom 08.12.07