Vortrag: Kriegergedächtnismale

Montag, 18. November 2019  — 18 Uhr

Vortrag von Dr. Helmut Fußbroich

Nach dem Ersten Weltkrieg – Köln ehrt seine toten Soldaten:

Kriegergedächtnismale 1918 bis 1930

Am Ersten Weltkrieg nahmen ca. 100.000 Kölner Soldaten teil. An seinem Ende hatte Köln 15.095 tote Soldaten zu beklagen. Weil die Briten befohlen hatten, die Toten dort zu begraben, wo sie getötet worden sind, konnten bis 1922 nur wenige in ihrer Heimatstadt bestattet werden – so wurde der fehlende Trauerort zum großen Problem der Trauernden.

Zu Anfang des Jahres 1919 setzten erste Überlegungen über die Art der öffentlichen Ehrung der getöteten Kölner Soldaten ein. Wesentliche Antriebe kamen dabei von den Kriegerverbänden, von den Pfarreien und von den Ortsgemeinschaften.         

Die innerhalb der Kernstadt errichteten kirchlichen Kriegerdenkmale sind in ihrer Mehrzahl während des II. WKs mit ihren Kirchen untergegangen. Unter den erhaltenen Ehrenmalen   dürfte das bekannteste das 1921 enthüllte im Dom sein. Besonders aufwendig ist das der Pfarre St. Bonifatius von 1921. Von hoher Eindringlichkeit ist neben dem Barlach-Engel in der Antoniterkirche die von H. Domitzlaff für St. Martinus in Esch geschaffene Skulptur.           

Residenz am Dom, Veranstaltungssaal, An den Dominikanern 6-8, Köln
Einlass 17 Uhr

Eintritt frei, Gäste willkommen